Montag :)

2014-08-25 09.21.00Heute began der Tag zum Glück nicht ganz so früh wie gestern. Papa machte sich zwar wieder früh auf den Weg New York im Dunkeln zu durchstreifen, doch Mama und ich konnten bis 7 „ausschlafen“. Nach dem Frühstück ging es für uns zwei zu Madame Tussauds, wo wir mit vielen Stars Bekanntschaften machten 😉 Nach einer kurzen Pause bei McDonalds ging es (wieder mit Papa) zum Pier, wo wir eine Bootstour um ganz Manhattan machten. Leider konnten wir nur noch unten einen Platz ergattern, aber im Nachhinein waren wir ganz froh nicht draußen in der Sonne zu braten. Nach der 2,5 h Tour ging es zum Intrepid Museum, einem Flugzeugträger (Flugzeug, Schiff und Spaceausstellungen). Erst dachte ich: oh das kann ja nur langweilig werden, aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Die Enterprise ist sehr beeindruckend, Zurück ging es dann mal mit dem Bus und man merkte das in der Woche noch mehr Verkehr auf den Straßenin NY fließt als die letzten zwei Tage. Nun haben wir im Hotel mit Bier auf Papa’s 45. angestoßen (in Amerika hat er ja noch nicht Geburtstag, aber nach deutscher Zeit).

Central Park

2014-08-24 15.00.38Gestern nachmittag ging es dann in Richtung Central Park. Am  südlichen Ende stiegen wir aus der U-Bahn aus und wurden von 100en von Rikscha und Kutschenfahrern „begrüßt“. Auf dem Weg kamen wir an einem alten Kinderkarussell vorbei mit perfekter Kirmesmusik. Weiter ging es zum „Sportplatz“, wo wir kleinen Kindern beim Versuch Baseball zu spielen zuguckten. Im mittleren Teil des Parks besichtigten wir den Brunnen, wo gerade Hochzeitsfotos von einem Brautpaar geschossen wurden. Die Aufmerksamkeit hat aber auch eine Opernsängerin, ein Saxophonspieler und eine Gruppe sportlicher Artisten auf sich. Vom vielen Laufen taten uns schon die Füße weh, sodass wir zurück ins Hotel fuhren. Dort wollten wir nur kurz unsere Füße hochlegen, doch wir alle drei schliefen ein. Später ging es dann aber noch einmal kurz raus zum Essen bei Subway 🙂

Das große Pech von Harlem

Nach dem wir j alle um halb 5 von Papa geweckt wurden und nicht mehr einschlafen konnten, sind wir langsam aufgestanden und haben uns für das Frühstück fertig gemacht. Papa kam vom Spazieren wieder (er hat seine Kamera vergessen :D) und wir erkundeten erstmal unser Hotel. Der  Fitnessraum und das Restaurant befinden sich im Keller. Das Frühstück war echt gut: Omlettes, Waffeln, Muffins, Schokocroissant, Bagels, Müsli, Obst, Joghurt, Toast u.v.m). Gestärkt ging es nach Harlem, wo wir einen Gospel-Gottesdienst besuchen wollten. Das erste Problem gab es aber schon an der U-Bahn Station, wo Mama nicht mit ihrer Metro-Karte umgehen konnte und Papa’s nach seiner Hilfe für die tation für eine gewisse Zeit gesperrt war. Doch irgedwie haben wir es dann doch geschafft die U-Bahn zu erreichen. Nach einem Fußmarsch kamen wir an der Abyssinian Baptist Church an, wo uns der Pastor netterweise darauf aufmerksam machte, dass heute keine Touristen erwünscht sind, da nur eine Messe (statt 2) stattfinden sollte.

Die Kirche in Harlem

Naja, da wir schon in Harlem waren wollten wir nun unser Glück in der größten gothischen Kathedrale der Welt (Cathedral of St. John the Divine) versuchen. Die Kathedrale hat Kappellen für alle Religionen und ständig wechselnde Auststellungen. Da wir aber während der Messe eintrafen, konnten wir leider nur einen kleinen Teil besichtigen. Dafür konnte ich hingegen vor der Kirche ein Foto mit zwei netten Polizeibeamten machen.

Nun ruhen wir uns eine Weile im Hote aus, damit wir nachher den Central Park unsicher machen können.

Der erste (halbe) Tag in New York

Wie Papa ja schon beschrieben hat, verlief der Hinflug ohne große Komplikationen. Wir hatten uns ja alle vorgenommen etwas zu schlafen, aber durch das vielfältige Unterhaltungsprogramm (Filme, TV, Spiele, …) und das viele Essen (was erstaunlcher weise ganz lecker war) kamen wir nicht mal wirklich dazu die Leute zu beobachten. Angekommen sind wir fast eine Stunde früher als erwartet. Die Einreise durch die Passkontrolle ging auch recht zügig (45 Minuten) von statten, sodass wir voll bebackt unseren Hotelshuttle suchen mussten. Eine nette Dame an einem Transport-Informationsschalter rief die Agentur an und wir fuhren mit anderen Deutschen und ein paar Niederländern Richtung Manhattan. Nachdem wir uns durch die vollen Straßen New Yorks durchgekämpft hatten, waren wir die ersten, die unser Hotel erreichten. Vom Personal wurden wir herzlich empfangen und konnten gleich in unser Zimmer.

Hier eine Tonaufnahme des Fahrstuhls im Hotel zu unserem Zimmer.

Es ist zwar relativ klein, aber in NY kann man nichts anderes erwarten. Ich bin damit total zufrieden, obwohl es im 13. Stock liegt (ziemlich hoch).

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Unser Hotelzimmer 1304

Aus unserem Fenster können wir direkt die Spitze des Empire State Buildings erblicken.

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Aus dem Hotelzimmer Empire State
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Aus dem Hotelzimmer

Nach einer kurzen Verschnaufspause und dem kurzen Internet check up gings schon gleich wieder los: Papa wollte gerne zu einem Festival am Hudson River.
Leider durfte man keine Kameraausrüstung mit auf das Gelände nehmen, sodass wir von einer Parkbank den Klängen lauschen konnten. Mich amüsierten eher ein Paar, die wie ein Frosch watschelnd am Boden etwas suchten und der anliegende Hundepark (eingezäunter Bereich, in dem Hunde ohne Leine toben können). Ein gut aussehender dunkelhäutiger (ich glaube) Mopsbesitzer trug ein Manuel Neuer Trikot. Ich war hellauf begeistert, obwohl es ein Bayern München Trikot war 😀

Hudson River Park
Hudson River Park
Hudson River Park BBQ
Buntes Teiben im Hudson River Park beim Blues BBQ

Auf dem Rückweg sind wir am wirklich faszinierenden Times Square entlang gelaufen und haben eine sehr gute Pizzeria gefunden, die zu unserem „Liebling“ werden könnte. Im Hotel ging es dann ziemlich schnell ins Bett und da ich jetzt (ca. 5 Uhr) schon blogge war die Nacht eher kurz. Nein nicht weil ich durch Verkehrslärm, das Summen der Klimaanlage oder ähnliches geweckt wurde: Nein, durch Papa. Um halb 5 entschloss er sich zu duschen und New York noch vor dem ersten Frühstück zu erkunden. Mama schläft nun wieder und ich halte euch Up-to-Date. Später hört ihr wieder mehr 😉

Der Hinflug

Bis zum jetzigen Zeitpunkt klappte die Hinreise ganz hervorragend.
Jeff hat uns zum Flughafen gefahren, wo wir so pünktlich waren, dass wir als erste unser Gepäck aufgeben konnten. Zwar mussten wir auch unsere Trolleys, die wir als Handgepäck deklariert hatten, direkt an der Maschine als besonderes Gepäck abgeben, aber da wir es inzwischen wieder haben, war dies jetzt auch nicht schlimm. Meine Eltern verabschiedeten uns in Bremen noch bei einer Tasse Kaffee vom Flughafen. Meinen Fotorucksack konnte ich so mit an Bord nehmen und im Gepäckfach verstauen. Dort fanden auch noch unsere Jacken Platz, so dass der nicht einmal einstündige Flug sehr angenehm war. Überschaubare 80 Sitzplätze in einer Focker 70. Die Safety Instructions waren dank eines lustigen niederländischen Stewards eine unterhaltsame Show mit Grimassen und Slapstickeinlagen. Später nur noch übertroffen vom humorvollen Delta Airlines Spot.
Allerdings war das Wetter in Amsterdam eine mittlere Katastrophe. Kurz nachdem wir gelandet waren, zog en Gewittersturm über den Flughafen hinweg. Das machte uns aber nix, da wir im Flughafen noch auf der Suche nach dem richtigen Gate waren.
Auch da hatten wir dieses mal Glück. Gelandet an Gate B, Weiterflug nach kurzer Passkontrolle von Gate D 7.
So konnten wir sehr zeitig durch die Security, die wirklich immer komischer wird. Die nette Dame sagte zu Andrea nach meinem 4. oder 5. Griff in den Trolley mit den Ladegeräten, USB-Kabeln, Adaptern und Kopfhörern: ‚Jedes mal wenn er hinein greift fällt ihm noch was ein und er zieht noch mehr heraus‘.
Naja, wenn die auch alles Elektronische zu Gesicht bekommen wollen. Von Anschalten war übrigens überhaupt keine Rede. Aber auch diesen Check haben wir schnell hinter uns gebracht und wohl auch alles wieder im Handgepäck verstaut, was wir vor den  staunenden Augen des Sicherheitspersonals auspacken durften.
Jetzt fliegen wir seit 5 Stunden über den Atlantik und schweben langsam von Norden über Kanada zu unserem Zielflughafen, den wir nach deutscher Zeit um ca. 20:30 Uhr erreichen sollen. Wie lange die Einreise in die USA dauert, werdet ihr daran erkennen können, wann dieser Artikel auf dem Blog erscheint.

Die letzten 24 Stunden

Nun ist es bald so weit. Der Fahrer zum Flughafen hat seine letzten Instruktionen erhalten; die Boarding-Pässe sind gedruckt; die Koffer schon beinahe geschlossen.

In 24 Stunden wollen wir in Amsterdam schon im Flieger sitzen und gespannt auf den Start der Maschine warten. Dann nur noch 9,5 Stunden und wir werden in New Jersey sein. New Jersey? Ja, New Jersey, wir fliegen den Flughafen auf der anderen Seite des Hudson Rivers an, die Entfernung ist fast die selbe zur New Yorker Innenstadt, aber ähnlich wie in Bremen und Niedersachsen, irgendwo muss die Grenze der Bundesstaaten ja verlaufen.

Wenn alles planmäßig verläuft, hoffen wir noch am Nachmittag Ostküstenzeit in unser Hotel einchecken zu können. Von da gibt es dann (vor oder nach einem kleinen Nickerchen, da es nach europäischer Zeit dann bereits Nacht ist) vielleicht schon den ersten Bericht, wie das Hotel, das Wetter und das Essen ist, womit die Aufgabe dieses Blogs als Postkartenersatz erfüllt wäre.

Lasst euch überraschen.

Die geplante Reise

Vorweg ein paar Basisinformationen, wie unsere Reise verlaufen soll. Unsere Flugroute führt von Bremen über Amsterdam nach Newark in New Jersey.

Folgende Karte zeigt unsere Unterkunft in New York.

Vorberichterstattung

 

Wieder einmal soll es im Urlaub nach New York gehen. Nach der Transatlantik-Überquerung mit dem Schiff 2010 und dem Einkaufsbummel 2012, folgt jetzt der Familienausflug nach Manhattan.

13 Tage Ende August, Anfang September wollen wir ins Herz von New York City fliegen und einen Großstadturlaub verbringen.

Die Zeit bis dahin sind zwar noch einige Wochen, aber gut Ding will gut geplant und vorbereitet sein.  Und da wir gerne andere an diesen Vorbereitungen Teil haben lassen wollen, gibt es diesen Blog.

newyork (1 von 1)

Vor diesem Blog gab es natürlich schon seit einigen Wochen einen klassischen Notizblock, dessen erste Einträge jetzt Stück für Stück hier hineinwandern werden.